Archäologische Grabungen an der Fundstätte "Gerhardsseifen"

Auf Einladung von Bürgermeister Steffen Mues waren zahlreiche Unterstützer und Förderer zum Ende der archäologischen Grabungen an der Fundstätte "Gerhardsseifen" in Niederschelden zu einer Besichtigung des Areals gekommen. Die Archäologen erläuterten den Gästen den international einmaligen Werkplatz, der sowohl in der Keltenzeit als auch im frühen Mittelalter genutzt wurde. Bürgermeister Steffen Mues betonte die Bedeutung der Fundstätte: „Die gute Erhaltung nicht nur der eisenzeitlichen, sondern auch der mittelalterlichen Verhüttungswerkstatt ist international einzigartig.“ Unter den Gästen waren auch Landrat Andreas Müller, Bürgermeister Maik Köhler (Verbandsgemeinde Kirchen) und Ortsbürgermeister Josef Preußer (Brachbach). Das freigelegte Ensemble soll nun konserviert werden und einen Schutzbau erhalten, damit auch künftig Besucher einen Blick auf die jahrtausendealte Siegerländer Montangeschichte erhalten. Mues dankte allen am Projekt Beteiligten, neben Stadt und Kreis auch vielen ehrenamtlichen Akteuren und den wichtigen Unterstützern, der NRW-Stiftung und den Sponsoren aus der heimischen Stahl- und Metallbranche.

Rede Bürgermeister Steffen Mues zur Führung "Gerhardsseifen"

Bildquelle: Stadt Siegen