Bürgermeister begrüßte Neubürger der Stadt Siegen

Bild: Bürgermeister begrüßte Neubürger der Stadt Siegen
4245c6c229f7045.jpg – Steffen Mues

Sie kommen aus 45 verschiedenen Ländern der Welt, doch sie verbindet etwas: 183 Menschen haben im vergangenen Jahr in Siegen ihre Einbürgerungsurkunde erhalten. Die Neubürgerinnen und Neubürger stammen u.a. aus Afghanistan, Lettland, Mexiko, den Philippinen, Syrien, Thailand oder Nigeria.
 
Mit einem Festakt im Ratssaal begrüßte Bürgermeister Steffen Mues im Namen von Rat und Verwaltung jetzt rund 30 Frauen und Männer, die der Einladung der Stadt Siegen gefolgt waren, als neue deutsche Staatsbürger und beglückwünschte sie zu ihrer Entscheidung: „Dieser Schritt spricht für gelebte Integration, für ein harmonisches Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die Einbürgerung ist auch ein Bekenntnis zur Deutschland als neuer Heimat – und zu den Werten, den Rechten und den Pflichten, die mit dem Leben hier verbunden sind.“
 
Musikschülerinnen der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen begleiteten die Feier, an der als zuständiger Beigeordneter auch Siegens neu gewählter Stadtkämmerer Wolfgang Cavelius teilnahm, musikalisch mit Gesang, Klavier, Gitarre und Viola da Gamba; bei einer kleinen Tombola am Schluss des offiziellen Teils warteten einige attraktive Preise auf die Gäste, vom Siegen-Kochbuch bis zum Museumsbesuch-Gutschein.
 
Die Einbürgerungsfeier hat sich in Siegen inzwischen zu einer sehr geschätzten Tradition entwickelt: Sie fand in diesem Jahr bereits zum 8. Mal statt. Bürgermeister Steffen Mues betonte vor den Gästen den hohen Stellenwert der Feier nicht nur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Familien als „wichtigen Lebenseinschnitt oder vielmehr den Beginn eines neuen Abschnitts“. Auch für die Stadt Siegen sei die Einbürgerungsfeier ein bedeutsames Ereignis: „Diese Feier soll Ihre Entscheidung würdigen und Sie in angemessenem Rahmen in Siegen ganz herzlich willkommen heißen!“
 
Der Bürgermeister appellierte an die Neubürger, nicht nur ihre politischen Grundrechte wie das Wahlrecht auszuüben, sondern auch selbst aktiv – zum Beispiel durch ihre interkulturellen und sprachlichen Fähigkeiten – die Menschen, die in Siegen Asyl suchten, zu unterstützen, etwa über den städtischen Integrationsbeauftragten, Torsten Büker. Steffen Mues: „Sie kennen die Sorgen und Ängste, die Probleme, mit denen anfangs zu kämpfen ist, aber Sie haben sicher auch erfahren, was in dieser Situation hilfreich sein kann!“
 
Mues betonte aber auch die große Hilfsbereitschaft innerhalb der Siegener Bürgerschaft bei der Unterstützung der neu angekommenen Flüchtlinge. Als Beispiele nannte er das Ev. Gymnasium, das in der Nachbarschaft untergebrachte Flüchtlinge zum Mittagstisch an der Schule einlädt oder die Mitglieder des Jugendparlaments, die einen Bastelnachmittag in einer der Unterkünftige organisierten.